München: Vier Profis fehlen plötzlich auf der Kaderliste des FC Bayern

Kaderanpassungen beim FC Bayern
Der FC Bayern München hat seine offizielle Kaderliste für die kommende Saison angepasst, wobei vier Spieler, die zuletzt ausgeliehen waren, nicht mehr aufgeführt werden. Dies wird als ein klares Signal des Vereins interpretiert. Betroffen sind die Leih-Rückkehrer Joao Palhinha, Sacha Boey, Bryan Zaragoza und Armindo Sieb. Obwohl alle vier noch gültige Verträge mit dem deutschen Rekordmeister besitzen, sind ihre Namen auf der Homepage des FC Bayern im Aufgebot für die Spielzeit 2026/27 nicht zu finden.
Der Blick auf die Rubrik „Teams“ zeigt den aktualisierten Profi-Kader von Trainer Vincent Kompany. Dort fehlt das Quartett vollständig. Im Gegensatz dazu wird Felipe Chávez, der die Rückrunde beim 1. FC Köln verbrachte, auf der Homepage zumindest mit den Anfangsbuchstaben seines Vor- und Nachnamens geführt, wenn auch ohne Trikotnummer. Die Verträge der betroffenen Spieler reichen bis ins Jahr 2028 für Palhinha und Boey, bis 2029 für Zaragoza und bis 2027 für Sieb.
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Deutliche Worte von Sportvorstand Max Eberl
Bereits vergangene Woche hatte Sportvorstand Max Eberl die Pläne des Vereins bezüglich Palhinha, Boey und Zaragoza verdeutlicht. Bei der Vorstellung von Neuzugang Nathaniel Brown, der von Eintracht Frankfurt kam, äußerte sich Eberl offen über die Situation der drei Spieler. Er erklärte, dass der Verein sehr offen dafür sei, sie abzugeben, obwohl sie weiterhin Verträge beim FC Bayern haben.
Eberl betonte, dass die Zukunft dieser drei Spieler beim FC Bayern voraussichtlich keine sein werde. Er machte auch klar, welche Konsequenzen es hätte, falls einer der Spieler dennoch in München bleiben möchte. In diesem Fall würde es für den Spieler „relativ hart und kompliziert“, da er keine große Rolle im Kader spielen würde. Der Kader sei bereits so aufgestellt, wie der Verein ihn sich vorstellt, und die drei Spieler seien darin nicht vorgesehen.


Die Situation um Joao Palhinha
Besonders die Situation um Joao Palhinha wurde in den letzten Wochen intensiv diskutiert. Die Verantwortlichen des FC Bayern haben mehrfach betont, nicht mehr auf den Portugiesen setzen zu wollen. Trotz dieser aktiven Verkaufsbemühungen hat sich bisher kein Abnehmer gefunden, was laut Berichten auf die Ablöseforderungen der Münchner zurückzuführen ist. Der FC Bayern soll idealerweise 30 Millionen Euro, mindestens aber 25 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler verlangen.
Diese Forderungen haben nicht nur die Lissabon-Klubs Sporting und Benfica abgeschreckt, sondern auch den Premier League-Klub Aston Villa. Eine Lösung zeichnet sich derzeit nicht ab. Ein Insider enthüllte, dass der FC Bayern derzeit nicht besonders zuversichtlich ist, einen Deal mit Aston Villa für Palhinha abschließen zu können. Der Verein soll sogar schon aktiv Druck auf den Mittelfeldspieler ausgeübt haben.
Palhinha hat diesen Druck jedoch erwidert und darauf bestanden, dass er bleiben wird, wenn der FC Bayern weiterhin an einer hohen Ablöseforderung festhält und es keine Klubs gibt, zu denen er gerne wechseln würde. Dies erschwert die Situation für den FC Bayern, da der Verein ihn verkaufen möchte. Trotz der unklaren Zukunft lässt sich Palhinha im Training des Rekordmeisters nicht hängen. Er trainiert intensiv, um zu zeigen, dass er gut genug für den FC Bayern und auch für einen großen Verein wie Aston Villa ist.
Der FC Bayern hofft laut Berichten weiterhin, einen Deal mit Aston Villa erreichen zu können, doch im Moment ist die Situation um Palhinha ruhig.
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Source: sportbild.bild.de