Premier League: Neue Wende im Transfer-Poker um Weltmeister Rodri

Premier League: Neue Wende im Transfer-Poker um Weltmeister! „Spannungen verschärft“

Der Poker um Rodri, den Weltmeister von Manchester City, spitzt sich offenbar zu. Berichten zufolge hat der FC Barcelona einen weiteren Versuch unternommen, den Mittelfeldspieler zurück nach Spanien zu holen. Die Engländer sollen jedoch hart bleiben und ein zweites offizielles Angebot der Katalanen abgelehnt haben, wie die spanische „Mundo Deportivo“ berichtet.

Barcelona soll sein ursprüngliches Angebot von rund 45 Millionen Euro plus Bonuszahlungen auf eine Summe zwischen 55 und 60 Millionen Euro erhöht haben, zuzüglich möglicher Prämien. Das Gesamtpaket hätte demnach bis zu 65 Millionen Euro erreichen können. Trotz dieser Erhöhung zeigen sich die „Skyblues“ unbeeindruckt und sollen weiterhin auf einer festen Ablösesumme von 70 bis 80 Millionen Euro bestehen. Einem Bericht zufolge fordert Manchester City 70 Millionen Pfund, was etwa 82 Millionen Euro entspricht, für den Spieler.

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Verhandlungen und Vertragssituation

Die Situation wird durch die Vertragslaufzeit von Rodri erschwert, da sein Vertrag in Manchester noch bis 2027 läuft. Im Sommer darauf könnte der Spanier den Klub ablösefrei verlassen, was Barcelona bei den Verhandlungen Hoffnung macht. Es wird berichtet, dass Rodri einem Wechsel zum FC Barcelona bereits zugestimmt haben soll. Nach seinem Urlaub im Anschluss an die Weltmeisterschaft wird der Mittelfeldspieler jedoch zunächst zum Training von Manchester City zurückkehren und dort seinen neuen Trainer Enzo Maresca treffen.

Diese Umstände führen zu einer schwierigen Lage für alle Beteiligten: Manchester City muss mit einem Spieler planen, der offenbar einen Wechsel anstrebt, während Rodri weiterhin unter Vertrag steht. Die „Mundo Deportivo“ titelt in diesem Zusammenhang, dass sich die „Spannungen verschärft“ hätten.

Mögliche finanzielle Motive von Manchester City

Hinter der hohen Ablöseforderung von Manchester City könnte laut der „Times“ auch ein anderer Transfer stehen. Die Engländer benötigen möglicherweise Einnahmen, um Enzo Fernández vom FC Chelsea verpflichten zu können. Für den argentinischen Mittelfeldspieler soll Chelsea rund 120 Millionen Pfund, was etwa 140 Millionen Euro entspricht, verlangen.

Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, dass Chelsea Manchester City sogar ein Ultimatum gesetzt haben soll: Sollte der Deal zustande kommen, müsse er bis Freitag um 18 Uhr abgeschlossen werden. Parallel dazu könnte Tijjani Reijnders Manchester City verlassen. Zunächst berichteten Yagiz Sabuncuoglu und Fabrizio Romano über das Interesse von Al-Qadisiya, inzwischen melden auch „The Athletic“ und Sky den saudischen Klub als möglichen Abnehmer. Eine Ablöse von rund 60 Millionen Euro steht im Raum. Auch Nottingham Forest soll sich mit Reijnders beschäftigen. Ein Verkauf könnte Manchester City zusätzlichen finanziellen Spielraum für Enzo Fernandez vom FC Chelsea verschaffen.

Source: sportbild.bild.de

Julia Neumann ist Sportredakteurin und berichtet über Fußball, Sport und aktuelle Ereignisse.