Dortmund stoppt Poker um Said El Mala nach Kölner Ablehnung

Dortmund zieht sich aus Transferpoker zurück
Borussia Dortmund hat seine Bemühungen um eine Verpflichtung von Said El Mala eingestellt. Nachdem der 1. FC Köln ein Angebot von über 50 Millionen Euro abgelehnt hatte, wird der BVB kein weiteres Angebot für das Talent unterbreiten. Diese Entscheidung wurde von den BVB-Verantwortlichen getroffen und beendet damit wochenlange Spekulationen um den Transfer des DFB-Juniorennationalspielers.
Das letzte Angebot des BVB wurde in den vergangenen Tagen von Sport-Geschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Ole Book an FC-Sportvorstand Thomas Kessler übermittelt. BVB-Boss Carsten Cramer bestätigte die Entscheidung, keine weiteren Offerten abzugeben. Er betonte, dass der Verein ein aus seiner Sicht sehr werthaltiges Angebot gemacht habe und es wichtig sei, dass bei allen sportlichen Ambitionen die wirtschaftliche Vernunft gewahrt bleibe.
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Nach vorliegenden Informationen soll die Sockel-Ablöse des letzten Angebots bei rund 46 Millionen Euro gelegen haben. Hinzu wären Bonuszahlungen gekommen, die das Gesamtpaket auf etwa 52 bis 53 Millionen Euro erhöht hätten. Diese Summe hätte die von Kölner Seite geforderten 50 Millionen Euro knapp überstiegen. Die Boni wären jedoch erst über einen längeren Zeitraum und an Bedingungen wie eine hohe Anzahl von Einsätzen des Spielers geknüpft gewesen.
Kölner Ablehnung und El Malas Situation
Der 1. FC Köln lehnte das Angebot ab, was zur Folge hatte, dass Dortmund den Transferpoker beendete. Lars Ricken bestätigte gegenüber einer Mediengruppe, dass Said El Mala in diesem Sommer kein Spieler von Borussia Dortmund werden wird. Damit ist einer der möglicherweise spektakulärsten Wechsel innerhalb der Bundesliga in diesem Sommer geplatzt.
Die Gespräche zwischen den Verantwortlichen des BVB und des 1. FC Köln wurden als offen beschrieben, führten jedoch nicht zu einer Einigung. Einem Bericht zufolge hatte der BVB 48 Millionen Euro plus zwei Millionen Euro an leicht erreichbaren Boni sowie weitere fünf Millionen an möglichen Bonuszahlungen geboten. Dies reichte Kölns Sportchef Thomas Kessler offenbar nicht aus. Zuvor waren bereits zwei weitere Offerten des BVB abgelehnt worden.
Für Said El Mala ist dies bereits der zweite Transfer in diesem Sommer, der nicht zustande kam. Bereits im Juni waren die Gespräche mit dem Premier-League-Klub FC Brentford weit fortgeschritten. Berichten zufolge lehnte jedoch seine Mutter und Beraterin diesen Wechsel ab. El Mala trainierte am Freitagmittag in Köln und wirkte nach der Einheit gelassener als zuvor.
Dortmunds weitere Transferaktivitäten
Nach dem erfolgreichen Transfer von Konstantinos Karetsas, der aus Genk kam, muss der BVB nun auf einen weiteren Wunschspieler verzichten. Die Suche nach Verstärkungen für die Offensive könnte sich nun auf andere Kandidaten konzentrieren. Eine mögliche Alternative für die Offensive wäre der Grieche Giannis Konstantelias.
Der Kreativspieler von PAOK Saloniki wurde bereits in der vergangenen Woche mit dem BVB in Verbindung gebracht. Obwohl Konstantelias kein Flügelstürmer wie El Mala ist, könnte er dennoch die Breite im Angriff von Borussia Dortmund verstärken. Die Entscheidung des BVB, den Poker um El Mala zu beenden, unterstreicht die Priorität der wirtschaftlichen Vernunft bei Transferentscheidungen.
Die Dortmunder Verantwortlichen, darunter Lars Ricken und Ole Book, hatten sich intensiv um El Mala bemüht, doch die Forderungen des 1. FC Köln konnten letztlich nicht erfüllt werden. Die Ablehnung des Angebots über 50 Millionen Euro führte zur endgültigen Einstellung der Verhandlungen, wie BVB-Boss Carsten Cramer bestätigte.
Source: bild.de